Sonderausstellung
Arnold Schönberg und sein Gott
3. Mai – 13. September 2002
Arnold Schönberg wurde in mosaischem Glauben erzogen, konvertierte 1898 jedoch zum Protestantismus und ließ sich in der Wiener Dorotheergemeinde taufen
Diabetes mellitusAlthough the quantitative benefits of altering modifiable buy cialis usa.
Besonderes Gewicht liegt auf den Quellen zum unvollendeten Oratorium »Die Jakobsleiter« als Konzept eines monumentalen Bühnenwerkes und künstlerische »Vereinigung nüchtern skeptischen Realitätsbewußtseins mit dem Glauben« (Schönberg) sowie auf den in Wien erstmals umfangreich dokumentierten Quellen zur Oper »Moses und Aron«, Kulminationspunkt der durch zeit- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge forcierten religionsphilosophischen Fragestellungen in den 1920er Jahren. Arnold Schönberg zählt zu jenen politisch engagierten Intellektuellen, welche die Vernichtungspläne des Nationalsozialismus bereits in den Anfängen erkannten und voraussagten – lange bevor die Shoah erstmals Gegenstand publizistischen Interesses und geschichtsphilosophischen Diskurses wurde.
Die Manuskripte aus dem Nachlaß illustrieren, wie untrennbar der Gottesbegriff Schönbergs mit einem allgemein ethischen Konzept verbunden ist. Eine eigene Abteilung ist dem architektonischen Konzept des kürzlich eröffneten jüdischen Museums in Berlin von Daniel Libeskind gewidmet, welches konkret auch auf Schönbergs Oper »Moses und Aron« Bezug nimmt.