Symposium • Austauschprozesse zwischen West und Ost in der europäischen Musikkultur

Symposium / Vortrag | Wednesday, 5. June 2019 | 9.30 Uhr | Arnold Schönberg Center


Austauschprozesse zwischen West und Ost in der europäischen Musikkulturportrait450
unter dem Aspekt der Lehre von Arnold Schönberg und der Wiener Schule
Bulgarien – Litauen – Rumänien – Russland – Österreich – Ukraine

Bereits zum zweiten Mal findet die Tagung mit diesem hochaktuellen Thema in Zusammenarbeit mit der »Agenda Wien Landstraße« und dem Wiener Bezirk Landstraße statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden Vorträge von führenden Musikwissenschaftler*innen bedeutender Musikuniversitäten und Akademien Bulgariens, Litauens, Rumäniens, Russlands, Österreichs und der Ukraine präsentiert. Als Schwerpunkt dient die Lehre von Arnold Schönberg und der Wiener Schule.

9.30 Uhr
Begrüßung
Albena Naydenova Wissenschaftliche und künstlerische Leiterin des Symposiums
Nicole Feiner Agenda Wien Landstraße

10.00 Uhr
Hartmut Krones (Wien, AT)
Schönberg als »Osteuropäer«
Margarita Katunyan (Moskau, RU)
Serial ideas in the music of the Russian avant-garde of the early twentieth century: Scriabin, Stravinsky, Roslavets, Golyshev
Stefan Harkov (Schumen, BG)
»Begleitungsmusik zu einer Lichtspielscene«, op. 34 by Arnold Schönberg and »Le Miroir, Sept répliques pour un opéra possible«, оp. 27 by André Boucourechliev

Diskussion, Pause

Elena Zinkevуch (Kiew, UA)
The role of the Viennese School in the formation of the Ukrainian avant-garde of the 1960s (Valentin Silvestrov)
Gražina Daunoravičienė (Vilnius, LT)
A twelve-tone system by Arnold Schönberg and Dodekatonika (1997) by Osvaldas Balakauskas: differences and interactions
Angelina Petrova (Sofia, BG)
Die Kunst der Zwölftonmusik in Bulgarien nach 1949: Herkunft, Wurzeln, ineinandergreifende Traditionen

Diskussion, Pause

14.30 Uhr
Albena Naydenova (Wien, AT)
»Dieses Werk ist der Schlüssel zu meiner ganzen Entwicklung« – zwei weniger bekannte Dokumente zur Arnold Schönbergs »Gurre-Lieder« in der Aufführung von 1920
Ana Szilágyi (Bukarest, RO)
Der Einfluss der Wiener Schule auf die rumänische Modalität in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Julian Kujumdzhiev (Plovdiv, BG)
Die Zwölftontechnik als ästhetische Plattform – das Werk des bulgarischen Komponisten Ivan Spasov
Dieter Kaufmann (Wien, AT)
Warum ist Schönbergs »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« auch heute von Bedeutung?

Diskussion

Eintritt frei

19.30 Uhr
Konzert
Klangwelten der europäischen Musikkultur: Austauschprozesse von West bis Ost

Ausklang mit Brot und Wein

Eine Veranstaltung der Agenda Wien Landstraße

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Foto: © Arnold Schönberg Center, Wien: PH8714 (Arnold Schönberg, 1940)

 
 

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